Meine Werkstatt ist ein Kellerraum in einem Einfamilien Haus in Niedersachsen, der ca. 4 x 5 Meter misst. Er hat zwei Türen und ein Fenster. Auf einer Seite läuft ein Abwasserrohr in ca 1,5 Meter höhe quer über die Wand. Auch die Deckenhöhe ist mit nur 2,04 Metern nicht die höchste.

Dies alles zwingt einem, seine Werkstatt gut zu Organisieren.

Ich habe mich (vorerst) gegen die Verwendung von Maschinen entschieden, obgleich ich (Da ich Eigenheimbesitzer bin) eine menge Maschinen liegen habe.
Dennoch möchte ich die Holzbearbeitung mit der Hand Autodidakt erlernen und fortführen. Genau wie meine Vorbilder auf der Video-Plattform YouTube möchte ich den Spaß an der Holzbearbeitung lernen und auch ein Stück weg erhalten.

Roy Underhill sagte: „Wir haben Jahrtausende damit verbracht, uns Möglichkeiten auszudenken, wie wir diese Art von körperlicher Arbeit vermeiden können und dennoch kehren wir immer wieder zu ihr zurück. Sie ist ein Teil von uns.“

Maschinen Asyl

Zu den von mir geduldeten Maschinen in meiner Holzwerkstatt gehört der Akkuschrauber (Aus Mangel an Vierkant-Spindelbohrern) genau so wie der Teller- und der Bandschleifer. Wobei letzterer echt selten zum Einsatz kommt und so langsam Patina ansetzt. Aber Schleifen ganzer Projekte mit der Hand, das wird sicher keiner von uns mögen.

Die Werkbank

Meine Werkbank ist noch (07.2017) eine alte Küchenarbeitsplatte auf einem Untergestell aus Dachlatten, welches mit einer menge Schrauben zusammengesetzt worden ist. Da die Werkbank bei einem Abricht-Hobel-Vorgang in sich zusammengebrochen ist, ist diese zusätzlich mittels Metallwinkeln an die Wand geschraubt worden. Leider werden hierbei die Schwingungen (z.B. Arbeiten mit dem Beitel) auch auf die Wand übertragen.